22 comments on “Der NVA Stahlhelm

  1. Vielen Dank für diese instruktive Seite. Dass der NVA-Stahlhelm auf ein Reichspatent von 1943 zurückgeht, finde ich sensationell.

  2. Danke für die kleine Geschichtsstunde! ;-) Hab mal eine Frage: Wie nennt sich der Farbton der üblicherweise bei NVA Helmen aus den 80er Jahren verwand wurde?

  3. an der glocke sind immer folgende zahlen eingestanzt:
    römisch 3 dann normal 2 und dann normal 78

    deute ich richtig: 3 für glockengröße 2 für herstellungsort und 78 für herstellungs jahr ???

    Größe römisch 3 geht die von 58 bis 61 centimetros ? :-)

    danke für eure antworten !!!

  4. Hallo und vielen Dank für diese instruktive Seite auch.
    Ich habe ein wenig verrosteten Sathlhelm M56/66 und ich wollte ihn neu streichen, kennt jemand den Verweis (RAL?) der Farbe?
    Danke sehr.

  5. Wo wurden denn die DDR Stahlhelme produziert? Auch in Thale oder an einem anderen Standort?

  6. Hallo,

    kleine Anmerkung: Mir war soweit alles bekannt, nur nicht das das Patent bereits vom Dezember 1943 ist!
    Wenn das Stahlhelmpatent von Ende 1943 ist, so wurden in der Truppe immer!!!!! aktive Test durchgeführt. So z.B. beim bekannten Sturmgewehr 44. Da waren mehr als 140 Stück Vorläufer im Truppentest. Das heißt, es ist auch beim Stahlhelm anzunehmen, daß mehrere Einheiten damit versuchsweise ausgestattet waren.

    Deswegen müßten / könnten auch die neuen Stahlhelme auf alten Fotos vor 1945 auftauchen! Mündliche Berichte gibt es von Berlin, angeblich für 1945. Aber ob die stichhaltig sind?

    • Ja, er ist zum Einsatz gekommen.
      Ich erinnere mich, im vergangenen Jahr im Web entsprechende Fotos gesehen zu haben. Ich glaube mich zu erinnern, dass es zwei Bilder waren. Eines davon zeigte eine Kolonne Soldaten auf dem Rueckzug irgendwo in Suedost-Europa.
      Habe gerade versucht die Fotos wieder auszugraben, aber die Bildersuche fuehrte leider zu keinem Erfolg.

  7. Ich fand den Stahlhelm grundsätzlich gut; aber beim Liegen auf dem rücken, man wollte ja auch mal schlafen, mußte der helm weit nach hinten geschoben werden und dann drückte der Riemen unter dem Kinn. Das war unangenehm.

  8. Es hat mich zwar erstaunt, aber wirklich neu war das nicht. Die NVA hat doch wirklich nichts eigenes hervorgebracht. Zu meiner Zeit waren alle Excerziervorschriften nur ein glatter Abklatsch der DV der Wehrmacht. Sogar den einfachen Soldaten beherschen, haben sich unsere “Herzbuben” abgeguckt. Das war keine Armee des Volkes sondern eine Armee von Nichtskönnern und Drückebergern. eben eine S…..armee!!!
    Herzliche Grüße

  9. Ob der Helm in der Wochenschau wirklich ein Modell B/II ist? Leider sieht man nicht den ganzen Helm und die Schärfe lässt zu wünschen übrig. Die klar sichtbare Randkante kommt unerwartet.
    Zieht man einen Tarnbezug straff über einen M42, ähnelt er auch ein wenig dem B/II…
    Leider ist das kein stichhaltiger Beweis.

    Dieses Patentdokument halte ich für gefälscht!
    Ähnliche Patente zum Thema Stahlhelm haben nach dem offiziellen Briefkopf mehrere Seiten Beschreibung des Patents, erst zum Schluss eine erklärende Zeichnung.
    Der offizielle Schriftkopf auf einer Zeichnung wie hier ist kein zweitesmal zu finden.

    Dennoch bleibt unbestritten, daß die Helmform schon während des Weltkriegs entwickelt wurde,
    und Helme in der Infanterieschule Döberitz getestet wurden.

    Über die Anzahl der Helme, die getesteten Modelle und deren Verbleib gibt es mehrere Varianten.
    Sicher ist nur:
    Aus der “Denkschrift zu einem neuen Stahlhelm” vom 23. August 1944, in der die Vorzüge der ähnlichen Helmformen B, B/II und Thale angepriesen werden, geht hervor, daß die B-Modelle in den Truppentests hervorragend abschnitten.

    Zur Innenausstattung wurde angeführt, daß die kürzlich entwickelte rationalisierte Innenausstattung 44 auch in die neuen Helmformen passte.

    Diese Innenausstattung 44 wurde im Januar 44 dem WBA vorgelegt, woraufhin ein Auftrag für 1000 Probeexemplare zu Truppentests an die Firma Schuberth ging.
    Dieser Auftrag konnte aber erst am 5.4.1944 an die Eisenhüttenwerke Thale ausgeliefert werden.

    Die Helme müssen also nach dem 5.4.1944 (+Lieferzeit nach Thale, Montagezeit und Lieferzeit nach Döberitz) und dem 23.8.1944 getestet worden sein.

    Die Wochenschau 733 vom September 44 würde in diesen Zeitraum passen, aber wenn die Aufnahmen in Döberitz gemacht wurden, warum sieht man nur einen einzigen neuen Helm?

    Ich glaube ferner, daß es Absicht des Erfiders war, den Helm ohne Randkante zu produzieren!
    Dadurch wird die Konstruktion elastischer, kann sich tiefer eibeulen, ohne zu reißen und damit eine deutlich höhere kinetische Energie aufnehmen!
    Die Randkante versteift den Helm, was meiner Ansicht nach vom Erfinder nicht gewollt war!

    Es wurde am 1. Juli 1958 in Österreich von der Firma Hein. Ulbrichts Wwe. GmbH eine neue Stahlhelm-Form zum Patent angemeldet. (AT224504) Als Erfinder wird Dr. Heinrich Hänsel genannt, es ist definitiv die Urform dieser Helme, die Form B, ohne Seiten und Nackenschutz!
    Auch dieses Patent aus dem Jahr 1958 zeigt keine Randkante!

  10. Übrigens:
    Daß diese Helme von Rekruten aus Döberitz im Endkampf um Berlin getragen wurden, halte ich ebenfalls für erfunden.

    1. Die Infanterischule verlegte anfang März `45 auf den Truppenübungsplatz Grafenwöhr.
    2. Anfang April wurde in Döberitz die Infanterie-Division Potsdam aufgestellt, die noch in der Aufstellung befindlich ab 8. April in den Harz verlegt wurde.
    3. Danach wurde die Infanterie-Division “Theodor Körner” aus der 215. Infanterie-Division, Männern des Reichsarbeitsdienstes, Mannschaften aus Sammelstellen, Genesene und Urlauber, die nicht zu ihren Stammeinheiten zurückkehren konnten und der letzten Stämme des Infanterie-Lehrregiments Döberitz aufgestellt.
    Diese kämpfte an der Mulde gegen die Amerikaner, dann südlich von Berlin gegen die Rote Armee und geriet schließlich an der Elbe bei Tangermünde in amerikanische Gefangenschaft.

    Danach dürfte der Truppenübungsplatz Döberitz von allem nützlichen entblößt gewesen sein.

    Die heißesten Kandidaten für den Einsatz der Versuchshelme aus Döberitz sind also auf Platz 2 die Infanterie-Division Potsdam und auf Platz 1 die Infanterie-Division “Theodor Körner”.

  11. Hallo, ich besitze einen Original M 45 er ist gestempelt mit 3 / 45 die Stemplung ist wie beim NVA Helm.

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